Beschwerden über Fehlverhalten von Hundehaltern

In jüngster Zeit häufen sich die Beschwerden über Hundehalterinnen und Hundehalter, die ihre Hunde beim Spaziergang nicht vorschriftsmäßig an der Leine führen, oder beim „Gassi-Gehen“ die Hinterlassenschaften ihrer Hunde auf öffentlichen Wegen oder Plätzen (hierzu zählen auch Wald- und Wirtschaftswege) nicht beseitigen und bei sich zuhause entsorgen.
Insbesondere um die Kirche in Niersbach herum und in der gesamten Ortslage (Ortsteile Niersbach und Greverath) kann dieses Verhalten zum Wohle der Allgemeinheit nicht geduldet werden.
Es gibt in unserer Gemeinde viele Hundehalterinnen und Hundehalter, die sich vorbildlich und beispielhaft beim Spazieren- und Gassi-Gehen verhalten. Sie sind rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst gegenüber ihren Mitbürgern. Die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner sammeln sie vorschriftsmäßig in mitgeführten Plastiktütchen ein und nehmen diese mit.
Aber es gibt auch solche, die ohne Rücksicht auf ihre Mitmenschen in verantwortungsloser Weise die Hunde ausführen und beim Gassi-Gehen gewähren lassen.
Ihnen ist scheinbar nicht bewusst, dass sie durch ihr Verhalten unter Umständen Ordnungswidrigkeiten nach der Gefahrenabwehrverordnung der Verbandsgemeinde Wittlich-Land oder im Sinne des Abfallgesetzes begehen.
Kein Gemeindearbeiter ist begeistert, wenn ihm beim Rasenmähen die Hinterlassenschaften von Hunden um Ohren und Nase fliegen oder sie in diese Hundehaufen hineintreten. Ebenso freut sich kein Landwirt, wenn das Futtergras auf seinen Wiesen vermehrt durch solche Haufen verunreinigt wird.
Neben den Hinterlassenschaften der Hunde führen auch von Hunden verursachte Löcher an Wegrändern und auf Wiesen, wegen der damit unter Umständen gegebenen Unfallgefahr beim Hineintreten, vermehrt zu Beschwerden.
Ich möchte alle Beschwerdeführer, die ein strafbares Fehlverhalten von Hundehalterinnen und Hundehaltern in unserer Gemeinde fest stellen und bei mir melden, dazu ermutigen, sich als Zeugen zur Verfügung zu stellen. Nur dann kann ein solches Fehlverhalten erfolgversprechend in Abstimmung mit der Ortspolizeibehörde zur Anzeige gebracht und durch ein Bußgeld geahndet werden.

Josef Weirich, Ortsbürgermeister

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